Wenn der Tag langsam ausklingt, verändert sich auch der Blick auf die Kunst im Stadtraum. Auf einem gemeinsamen Spaziergang mit Anne Bernhof entlang der Skulpturenmeile gehen wir der Frage nach, wie Bewegung Skulpturen prägt – in ihren Formen, in ihrer Wirkung und im Dialog mit der lebendigen Umgebung. Zwischen fließendem Verkehr, wechselndem Licht und dem Unterwegssein eröffnet sich ein neuer Zugang zu den Werken und ihrer Präsenz in der Stadt.
Das Vermittlungsprogramm „Kunst umgehen“ startet ab Juli 2026 in eine neue Phase und wird künftig ganzjährig angeboten; die Veröffentlichung erfolgt halbjährlich. Mit der neuen Struktur eröffnen sich frische Perspektiven auf die Kunst im öffentlichen Raum Hannovers – getragen von einem erweiterten Vermittlungsteam bestehend aus Anne Bernhof (Kunsthistorikerin), AG&CO – Anna Grunemann (Künstlerin) und Christiane Oppermann (Künstlerin), Carina Plath (Leiterin der Stabsstelle Kunst im öffentlichen Raum), Bastian Schramm (Kulturwissenschaftler), Lukas Zerbst (Künstler). Die neuen Teammitglieder bringen Formate ein, die gemeinsam mit den bewährten Angeboten – GPS, Führung, Special Topic und Sculpture Transfer – die Kunst im Stadtraum partizipativ, spielerisch, forschend und kritisch in den Blick nehmen. Sie erweitern die Wahrnehmung und regen Diskussionen über den Stadtraum an – einen Raum, der zugleich Ort demokratischen Aushandelns ist. Zudem mischen sich Formate ein, die gezielt auch ein junges Publikum ansprechen und familientauglich sind.
Alle Veranstaltungen sind kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Sonderführungen und Schulworkshops sind auf Honorarbasis buchbar. Kontakt: kunstumgehen@gmail.com